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| Der tägliche Nachrichten-Überblick des WBJ |
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| Meldung des Tages |
Fiat dementiert Gerüchte |
| Unternehmen |
PERN baut Erdöl-Terminal in Gdansk |
| Wirtschaft |
Die Polen lieben Säfte |
| Politik |
Wieslaw Szczuka kümmert sich um Finanzen |
| International |
Deutsche Bahn investiert 41 Mrd. Euro |
| Inland |
Schatzamt soll Gleisnetz-Betreiber kaufen |
| Immobilien |
Hilton Garden Inn in Kraków-Balice |
| Fiat dementiert Gerüchte | | Der Chef der Fiat-Gruppe in Polen, Enrico Pavoni, hat sich an die Öffentlichkeit gewandt, um das Bild über die Umzugspläne des Konzerns richtig zu stellen. „Erstens investiert Fiat ständig in Polen, und damit hören wir auch nicht auf. Im Juni wurde im Werk von Fiat Powertrain Technologies in Bielsko-Biala die Produktion des neuen Zwei-Zylinder-Motors TwinAir aufgenommen. Fiat hatte hier weitere 300 Mio. Dollar investiert. Zweitens entlassen wir keinen, und wir werden keinen entlassen. Wenn sich die Lage verschlechtern sollte, würden wir die Leute in unsere Fabriken in der Wojewodschaft Slask umschichten“, versichert Pavoni. Im letzten Jahr, was für Fiat in Polen kein Krisenjahr war, hatte man 1400 Leute eingestellt, 606.000 Autos gebaut und 28 Mrd. Zloty umgesetzt. Der Start der Produktion des neuen Panda in Italien werde keinen plötzlichen Stopp im polnischen Tychy verursachen. „Wir produzieren weiterhin den Fiat 500, den Ford Ka. Niemand hat gesagt, dass wir dann plötzlich aufhören, die bisherige Panda-Version in Polen zu bauen“, sagt Pavoni. Bis 2011 investiert Fiat 1,4 Mrd. Zloty in die Vorbereitungen für die Montage des Lancia Ypsilon. Journalisten hatten behauptet, Fiat würde von der polnischen Regierung 40 Mio. Zloty Hilfe „erpressen“ und davon ihre Investitionsentscheidung abhängig machten. Pavoni: „Es würde keinen Sinn ergeben, wegen 40 Mio. Zloty ein Projekt mit 1,8 Mrd. Zloty Gesamtwert aufzugeben. Warum sollen wir die Hilfe nicht beantragen?“ Fiat habe auch nicht die Erweiterung einer Sonderwirtschaftszone um das Werk in Tychy beantragt. Das ist nicht möglich für privates Firmengelände.(pb.pl) |

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| PERN baut Erdöl-Terminal in Gdansk | | Der Pipeline-Betreiber PERN möchte für 1 Mrd. Zloty ein modernes Ölterminal in Gdansk errichten. Es könnte jährlich 200 Mio. Zloty umsetzen. 2009 betrug der Jahresumsatz von PERN 560 Mio. Zloty. Laut PERN-Chef Robert Soszynski würde sich das Terminal innerhalb von zehn Jahren rentieren. Er sucht einen ausländischen Investor, der die Hälfte des Projektes finanziert. Spätestens im August will er den Bauvertrag mit einer westeuropäischen Gesellschaft unterschreiben. Das Terminal würde mit Häfen wie Hamburg und Wilhelmshaven konkurrieren. Das in Gdansk eintreffende Öl soll gespeichert, veredelt und auf kleinere Schiffe zum Weitertransport gepumpt werden. Auch Tank-Waggons und Tankwagen könnten es weiter transportieren. Die Erdölleitung Freundschaft kann 50 Mio. Tonnen Öl im Jahr befördern. Sie wird zu 88 % ausgelastet. Orlen und Lotos in Polen bekommen 20 Mio. Tonnen. Weitere 20 Mio. Tonnen fließen weiter nach Schwedt und Leuna.(dziennik.pl) |
| Ausschreibung für Müllverbrennung für 102 Mio. Zloty | | Die Zweck-Gesellschaft Energo-Eko I von der Gruppe BBI ZEneris NFI hat in Jastrzebie Zdrój den Bau einer Anlage ausgeschrieben, die aus Abfällen 6 Megawatt Energie gewinnt. Der Preis hat an der Entscheidung über den Gewinner einen Anteil von 55 %, die Energie-Effektivität 30 %, die Finanzierung 10 % und der Termin 5 %. Die Kosten werden auf 102 Mio. Zloty netto geschätzt. Man denkt an eine EU-Förderung.(energoeko.com.pl) |
| Schatzministerium verkauft Straßenbauer Rybnik | | Das Schatzamt hat für 4,5 Mio. Zloty 85 % der Anteile vom Straßenbau-Unternehmen PRD Rybnik verkauft. Neuer Eigentümer ist die Firma GPW Inwestycje aus Katowice. PRD Rybnik führt hauptsächlich Aufträge für Selbstverwaltungen aus.(pb.pl) |
| Montagu eröffnet Büro in Warschau | | Der älteste Private Equity Fonds Europas, Montagu aus Großbritannien, hat in Warszawa eine Niederlassung eröffnet. Ihm stehen knapp 3 Mrd. Zloty für Investitionen zur Verfügung. „In Westeuropa investieren wir in mittelgroße Gesellschaften – gewöhnlich 100 Mio. Euro. Wegen der Spezifik Mittelosteuropas wird die Grenze hier bei 40 Mio. Euro liegen. Uns interessieren Gesellschaften, die einen Ebitda von 10 Mio. Euro erreichen“, sagt der Direktor des Büros von Montagu Private Equity, Michal Chalaczkiewicz.(pb.pl) |
| Nokia Siemens möchte Telekomnetz für Bahn errichten | | Die finnisch-deutsche Gesellschaft Nokia Siemens Networks, das österreichische Konsortium Kapsch und Nortel und die chinesische Firma Huawei wollen sich für den Bau des Telekommunikationsnetzes für die Polnische Staatsbahn PKP bewerben. Innerhalb der GSM-R-Ausschreibung geht es um die Errichtung eines Eisenbahn-Mobilfunk- und eines Funkkommunikationssystems. Der erste Auftrag im Wert von 150 Mio. PLN gilt für die 84 km lange Strecke von Legnica bis zur deutschen Grenze und ist ein Teil des Europäischen Bahnverkehr Management Systems (ERTMS).(pb.pl) |
| Deutsche Bank hat bestes Online-Konto | | In einem Ranking der Tageszeitung Dziennik Gazeta Prawna haben die Deutsche Bank, die ING Bank Slaski und die Inteligo (Tochter der PKO Bank Polski) am besten abgeschnitten, was ihre Online-Konten betrifft. Zurzeit können 15 Mio. Polen Online-Konten nutzen, von denen es 9 Mio. Bürger aktiv tun. Beim Konto dbNET der Deutschen Bank nicht nur die Kontoführung gebührenfrei, sondern auch das Abheben am Geldautomaten weltweit. Für nur 5 Zloty Gebühr kann man Geld in andere EU-Länder überweisen. Für Überweisungen in andere Länder zahlt man zwischen 50 und 250 Zloty. Besonders lobten die Tester die Telefon-Hotline der dbNET. Bei anderen Banken nervte z. B., dass der Telefonberater nicht kompetent war und die Hotline nachts und an Wochenenden abends schon nicht mehr arbeitete. Einige Banken schafften es nicht einmal innerhalb einer Woche, auf Kunden-Mails zu antworten.(Dziennik 6. Juli 2010 S. 16-17) |

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| Die Polen lieben Säfte | | Im Jahr 2009 hat der Durchschnittspole 38 Liter Obst- und Gemüsesäfte sowie Zuckergetränke konsumiert. Damit hat sich der Markt in den letzten fünf Jahren um 50 % auf 3,5 Mrd. Zloty entwickelt. Wenn man die Zuckergetränke (Nektare) weglässt, waren es 20 Liter pro Kopf und Jahr. Die Deutschen tranken 39 Liter und lagen damit an der Spitze. Im EU-Schnitt werden jährlich 24 Liter Säfte und Zuckergetränke konsumiert.(dziennik.pl) |
| Die Polen sollen teuren Schnaps trinken | | Die Schnapsbrennereien wollen erreichen, dass die Polen nicht mehr billige Schnäpse für 10 bis 15 Zloty die Flasche kaufen, sondern sich in den teuren Regalen bedienen. Das soll durch ein neues Flaschendesign und Werbekampagnen erreicht werden. Vodka, der 18 Zloty kostet, bringt nach der Erhöhung der Steuern kaum noch Gewinn, beklagen die Produzenten. Bei teuren Getränken kann die Marge über 10 % betragen.(dziennik.pl) |
| Skoda ist bei Neuwagen Marktführer | | Im Juni 2010 haben die Polen genauso viele Neuwagen wie vor einem Jahr angeschafft. Im Vergleich zu Deutschland, wo der Verkauf stark sinkt, ist das ein gutes Ergebnis. Man hatte geschätzt, dass ein Fünftel der 2009 in Polen verkauften 320.000 Neuwagen nach Westeuropa ausgeführt wurden – dank der dortigen Abfrackprämie. Im Juni setzten die Händler 27.000 Pkw ab, im ersten Halbjahr 2010 waren es 157.000 Autos bzw. 8 % weniger als vor einem Jahr. Man wirbt jetzt für Neuwagen mit der Euro-Norm 4, weil die ab Januar in Westeuropa nicht mehr verkauft werden dürfen. Von diesem Verbot könnte Polens Markt profitieren.(dziennik.pl) |

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| Weniger Pleiten in Polen | | Euler Hermes und Coface haben unabhängig voneinander Statistiken über die Firmenpleiten im ersten Halbjahr erhoben und sind auf 368 und 335 Insolvenzen gekommen. Euler Herbes stellte einen Rückgang der Insolvenzen bei Großunternehmen fest. Dafür gingen mehr Kleinbetriebe und Mittelständler Pleite. Bei vielen Unternehmen sind das die Spätfolgen der Krise von 2009, von denen sie sich trotz leichter Besserung nicht erholen konnten.(Puls Biznesu 6. Juli 2010 S. 5) |
| Wieslaw Szczuka kümmert sich um Finanzen | | Premierminister Donald Tusk hat Wieslaw Szczuka zum Vize-Finanzminister ernannt. Er hatte diese Funktion schon einmal im Mai 2004 übernommen. Damals war er für die öffentliche Verschuldung verantwortlich. Zuvor war er Polens Vertreter im Internationalen Währungsfonds.(dziennik.pl) |
| Komorowski ist kein Reformer | | Nach den jüngsten Wahlversprechen des zukünftigen polnischen Staatspräsidenten Bronislaw Komorowski rechnen die Analysten nicht mit Wirtschaftsreformen. Komorowski sagte, er wolle die Rentenprivilegien von Uniformierten und Bergarbeitern nicht abschaffen, die Sozialversicherung der Landwirte KRUS nicht liquidieren, das Rentenalter nicht anheben und auch nicht die Verteidigungsausgaben flexibilisieren. Zurzeit ist der Anteil, der vom Staatshaushalt für das Militär ausgegeben werden muss, per Gesetz festgelegt. Ein Trost: „Für die Märkte wird die Wahl Komorowskis neutral sein“, findet der Chefökonom der Invest-Bank, Jakub Borowski.(pb.pl) |

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| Deutsche Bahn investiert 41 Mrd. Euro | | Die Deutsche Bahn will bis 2014 etwa 41 Mrd. Euro investieren: für neue Gleise, neue Bahnhöfe und neue Lokomotiven. Im April hat sie die größte britische Schienenverkehrsgesellschaft Arriva übernommen, die schon in Polen tätig ist – unter anderem im Busverkehr. Die Deutsche Bahn möchte auch eine Lizenz für die Personenbeförderung in Polen bekommen.(bahn.de) |
| Schatzamt soll Gleisnetz-Betreiber kaufen | | Das Schatzministerium soll für 2,35 Mrd. Zloty den Netzbetreiber PLK von der Staatsbahn PKP SA abkaufen, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Erstens entspricht es der EU-Direktive, nach der Netz und Gleise unabhängig voneinander geleitet werden müssen – was den Zugang von Mitbewerbern im Transportgeschäft erleichtert. Zweitens bekäme die Staatsbahn Geld, um ihre Schulden zu verringern. Experten halten diesen Weg für verschwenderisch. PLK und PKP könnte man auch ohne Milliarden-Ausgaben trennen. Der Staat sollte lieber das Geld ins Netz investieren. Zurzeit hält die PKP 40 % der Aktien der PLK.(dziennik.pl) |
| 192 zusätzliche Ferienzüge | | In der Urlaubszeit setzen die Bahngesellschaften PKP Przewozy Regionalne und PKP Intercity 192 zusätzliche Züge ein. Sie gewähren Rabatte für den Transport von Hunden und Fahrrädern. Ein Sommerzug fährt sogar bis nach Sibirien.(pkp.pl) |
| Kampagne für Gute Saisonarbeit | | Die Gewerkschaft der Solidarnosc aus der Region Gdansk und die Staatliche Arbeitsinspektion PIP haben eine Informationskampagne für Gute Saisonarbeit an der Küste gestartet. Regional-Solidarnosc-Chef Krzysztof Dosli will damit die Saison-Branchen Handel, Hotelwesen und Gastronomie erreichen. Die Arbeitgeber seien nicht immer seriös. Sie zahlen manchmal Löhne zu spät oder senken sie herab, verlängern die Arbeitszeit und stellen Leute schwarz ein.(pip.gov.pl) |
| Regierung plant Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst | | Die Regierung will die Löhne von 500.000 Staatsdienern 2011 um 3,3 % anheben. Nach dem Abzug von 2,3 % Inflation bliebe dann nur ein Prozent übrig. Deshalb fordern die im Gewerkschaftsbund Forum ZZ organisierten Gewerkschaften 5,3 % mehr Lohn ab 2011. Jeremi Mordasewicz vom Arbeitgeberverband PKPP Lewiatan würde maximal eine Erhebung als Ausgleich der Inflation unterstützen.(Dziennik 6. Juli 2010 S. 6) |
| Hilton Garden Inn in Kraków-Balice | | Am Krakauer Flughafen Balice wird die amerikanische Kette Hilton Garden Inn ein Hotel übernehmen, das dort bis 2012 gebaut wird. Dafür nutzt man einen alten Parkplatz. Das Objekt soll vier Sterne und 150 Zimmer bekommen. Für das Projekt wird vom Flughafen extra eine Zweckgesellschaft gegründet. Die Hilton Corporation hat 3300 Hotels in 77 Ländern. Bei Hilton arbeiten weltweit 130.000 Personen.(Puls Biznesu 6. Juli 2010 S. 7) |
| Für 21 km Schnellstraße gleich 27 Angebote | | 27 Angebote wurden in der Ausschreibung für den Bau von 21 km Landesstraße 7 bei Jedrzejów eingereicht. Für das Projekt, das 2012 abgeschlossen werden soll, wurden 20 Mio. Euro veranschlagt.(pb.pl) |
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| Mittwoch, 7. Juli - Donnerstag, 8. Juli Ab morgen. |
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Schulung: Manager-Training: Führungskompetenz und Autorität |
| Ort: | AHK Polen, ul. Miodowa 14, Warszawa |
| Veranstalter: | AHK Polen / Pasja - Grupa Dobrych Trenerów |
| Kontakt: | +48 22 53 10 540 |
| | wfabian@ahk.pl |
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| Mittwoch, 6. Oktober |
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Schulung: Praktische Entwicklungen im Bereich der Verrechnungspreise |
| Ort: | AHK Polen, ul. Miodowa 14, Warschau |
| Veranstalter: | AHK Polen / PricewaterhouseCoopers |
| Kontakt: | wfabian@ahk.pl |
| | +48 22 53 10 540 |
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| 1 Jahr |
PLN 2859 |
| 6 Monate |
PLN 1649 |
| 3 Monate |
PLN 1099 |
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